Texte, Bilder, Sensationen

Mit einem Mausklick um die Welt: Wofür Fix und Foxi 180 Tage gebraucht haben, ist jetzt in wenigen Sekunden möglich. Klick, Klick, Klick…Einfach über die „Archives by Month“-Funktion am rechten Rand navigieren und Wunschreiseziel aussuchen.

Brasilien … Juni/Juli/August
Bolivien … August
Peru … August/September
Chile … August/September
Australien … September/Oktober
Indien … November/Dezember
Nepal … Dezember

Was wir gelernt haben - Vol. 5

“Mir hamma heuer mal so a Weltreise g’macht. Aber i sog’s Eahna glei, wie’s is: Da fahr’ma nimma hin.”

Gerhard Polt, bajuwarischer Kabarettist

Nimms mit – Schmeiss weg


Das allerwichtigste Utensil der Reise


Das unwichtigste Utensil der Reise

Die Welt in Zahlen

Zurückgelegter Reiseweg insgesamt (in Km): 42.000
Davon zurückgelegter Reiseweg auf dem Landweg (in Km): 18.500
Davon auf der falschen Seite selbstgefahren in Australien: 2,8

Anzahl der gefahrenen Kilometer auf Busdach in Nepal: 44
Anzahl der genutzten Transportmittel insgesamt: 36

Im Auftrag verfasste Liebesbriefe von Foxi: 2
Davon erfolgreich: unbekannt

Anzahl der toten Stiere pro Stunde in Limas Stierkampfarena : 2,666
Anzahl der gesichteten Deutschlandfahnen in Südamerika: 14
Davon Anzahl der falsch aufgehangenen Deutschlandfahnen: 9

Preis der Süddeutschen mit ausgefüllten Kreuzworträtsel (in Euro): 4,60
Verdienst eines indischen Hausmädchens pro Monat (in Euro): 22
Kosten einer Wasserbüffelkuh in Nepal (lebend, in Euro): 229
Höhe des Bestechungsgeldes für Strafbefreiung bei Mord in Indien (in Euro): 1200


Bart-o-Meter Vorher-Nachher-Show

Gundis Zambo wäre stolz gewesen. Vom Globetrotter zum Milchreisbubi in 14 Sekunden:


Vorher


Nachher

Zwischen den Zeilen

Aus dem Papierkorb der Chefredaktion – Geschichten die es bisher nicht in den Blog geschafft haben.

Wie man mit Hilfe eines Drahtkleiderbügels, eines alten Schwarzweis-Fernsehers und einigen alkoholischen Getränken die langjährigen Bemühungen der Völkerverständigung torpedieren kann – Dies erlebten wir auf einer mehrstündigen Fährfahrt in Brasilien während der TV Übertragung des ConFed-Finales zwischen Argentinien und Brasilien.

Wie man gegen eine godzillaeske Japanerin im Basketball verliert – Dies erlebten wir vollkommen außer Puste und fürs Leben gedemütigt auf 5.000 Meter Höhe inmitten der Uyuniwüste Boliviens.

Wie man ohne Strom, fließend Wasser und Kenntnissen der lokalen Quetschuasprache auf einer Indianerinsel im Titicacasee eine Mittelohrentzündung überlebt – Dies erlebten wir in Peru.

Wie man in wenigen Momenten zu lokaler Prominenz aufsteigt und die Sonntagsbelustigung einer ganzen Stadt wird – Dies erfuhr Fix mit seinem eigenwilligen Ausdruckstanz als Gaststar einer Transvestitentanzrevue auf dem „Plaza de Armas“ von Iquique in Chile.

Wie man zu einem terroristischen Sicherheitsrisiko in Tateinheit mit Hausfriedensbruch wird – Dies erfuhren wir nachdem wir unser Zelt zwischen Terminal I und II des Internationalen Flughafens von Sydney aufbauten, um die Nacht zwischen zwei Flügen in Australien zu überbrücken.

Wie es ist auf einem Fluss zu paddeln, in dem neben Fischen und Kühen auch Körperteile verbrannter Zeitgenossen schwimmen und dies trotzdem kein Hinderungsgrund ist seine Sachen oder sich darin zu waschen – Dies muteten wir uns im heiligen Varanasi auf dem Ganges in Indien zu.

Wie es ist auf einem Elefantenrücken durch den Urwald zu poltern, rechts und links die Bäume und Lianen niederreißend, um Tiger und Nashörner in freier Wildbahn zu erspähen und dabei doch nur auf ein Rudel neureicher Polen trifft – Dies erlebten wir im Chitwan-Nationalpark in Nepal.

Diavortrag - Nepal



















Was wir gelernt haben - Vol. 4

“Seitdem ich in Nepal einmal 11 Stunden auf einem Autodach gesessen habe, trage ich nicht mehr als meine Wasserflasche - da nehme ich mir lieber Traeger.”

Frank V., deutscher weltreisender Korporierter, im Juni 2005 in Rio de Janeiro


Wir koennen auch anders!

Internationaler Sextourismus folgt meist dem selben Muster. Folgende Versuchsanordnung ist zu beobachten: Greiser bierbauchiger weisser Mann - Tennissocken in den Sandalen und Herrengelenktaeschchen um den Arm - “verfuehrt” junge gutaussehende Prinzessin aus Fernost. Nepal ist anders. Hier haelt eine blasse Finanzbeamtin aus dem Hochsauerlandkreis mit dem Charme eines Einkommenssteuerjahresausgleichs das Haendchen eines hochaufgeschossenen und gutgebauten Nepalesen und laesst diesen waehrendessen von Europa traeumen. Nepal ist anders.

Ein ganzer Subkontinent unterliegt der Herrschafft Hindustans. Ganz Suedasien? Nein nicht ganz Suedasien! Ein Land hat sich emanzipiert und zelebriert seine Eigenstaendigkeit. So muessen die Uhren beim Grenzuebertritt (in der selben Zeitzone) 15 Minuten vorgestellt werden, im Geschaeftsleben wird der hinduistische Mondkalender gleichberechtigt verwendet, der genau 57 Jahre und 14 Tage vorgeht (was unweigerlich zu Vermischungen und Verwechslungen fuehrt) und Messners Fabelwesen “Yeti” gilt immer noch als Wappentier. Nepal ist anders. Noch verwunderlicher wird es aber bei der Namensgebung: Als Kompensation eines nicht vorhandenen TV-Geraetes oder eines Kleinwagens werden unschuldige Maedchen auf “Sony” und Jungs auf “Nissan” getauft. Nepal ist anders.

Und so erschien es Foxi bei Besuch eines lokalen Coiffeurs auch ueberhaupt nicht mehr verwunderlich, dass in einem Land mit ueberproportional hoher Arbeitslosigkeit alle Frisoere aus Indien importiert werden und im Gegensatz zu Germanien ausschliesslich maennlich sind. Nepal ist anders - und dies ist auch gut so!

Foxi, Kathmandu/Nepal

Bart-o-Meter

Schoen war die Zeit: Nicht einmal wurde Fix auf 17 geschaetzt - und manchmal sogar als der aeltere Zwilling. Was ein Bart alles ausmacht. Doch bald heisst es “Weg mit dem kleinen Unterschied”. Frau Schwarzer uebernehmen Sie!


24.Woche


23.Woche


22.Woche


21.Woche